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Schwester Maria
Restituta Kafka Diavortrag von Frau Brigitte Endel vom 19.10.2000 im Pfarrheim der Pfarre St. Leopold |
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Kurzdaten: 1894 - Geburt von Helene Kafka am 1. Mai, als 6. von 7 Kindern. Vater Schuster, Mutter Blumenmacherin 1896 - Übersiedlung nach Wien ab 1900 - Schulzeit in der Brigittenau 1911-1913 - Trafikantin in der Leopoldstadt 1913 - Hillfspflegerin im städt. Krankenhaus Wien-Lainz. Erste Kontakte mit den Franziskanerinnen von der christliche Liebe ("Hartmannschwestern") 1914 - Ordenseintritt 1916/23 - Erste Profess/Ewige Profess 1916-1919 - in den Krankenhäusern Neunkirchen und Lainz ab 1919 - im Krankenhaus Mödling; bald erste Operationsschwester und Narkotiseurin 1938 - Durch ihr Eintreten für Glauben und Recht wird sie für das NS-Regime gefährlich. 1939/1940 - Sr. Restituta hängt im Krankenhaus verbotenerweise Kreuze auf - öffentlicher Konflikt mit den Nationalsozialisten 1941 - am 12. August diktiert sie ein pazifsitisches, österreich-patriotisches "Soldatenlied" und einen Bericht über die "1. Bekenntnisfeier der katholischen Jugend" im Freiburger Dom, wird dabei abgehorcht und denunziert 1942 - am 18. 2. (Aschermittwoch): Verhaftung durch die Gestapo aus dem Operationssaal heraus 1942 - Am 29. Oktober Todesurteil im Landesgericht Wien ("Graues Haus") durch den 5. Senat des NS-Volksgerichtshofs wegen "landesverräterischer Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat" 1943 - am 30. März Enthauptung im Landesgericht 1988 - am 4. November Eröffnung des Seligsprechungsverfahrens als Martyriumsprozess 1998 - am 21. Juni Seligsprechung auf dem Wiener Heldenplatz im Rahmen
des Papstbesuches in Österreich Sie handelte
Sie setzte sich ein für
Sie liebte
Sie litt im Gefängnis unter
Sie bekam von Gott die Kraft
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| 19.Dezember 1999 / ak | |||||